Die Führungskraft -

ein Dirigent


Gleichnis Leader - Dirigent

Mit dem Takt- Gefühl für den richtigen Ton, dem richtigen Einsatz zur richtigen Zeit, leitet er sein Orchester - die Mitarbeiter. Er selbst spielt kein Instrument, konzentriert sich ganz auf die richtige (Laut-) Stärke und stimmigen Rhythmus. Steht er doch einem Team gegenüber, von dem jeder ein wahrer Experte ist, auf seinem Gebiet.

Die Aufgabe des Dirigenten: Diese Vielfalt in ein wundervolles Ganzes zu führen. Im perfekten Zusammenspiel für das gemeinsame Ziel. Geprägt von einer Kultur des Vertrauens, der Zuversicht, Wertschätzung, Anerkennung, dem Dialog auf Augenhöhe.

Gute Chefs machen nicht! Sie lenken und leiten mit Bestimmtheit ihre Mitarbeiter. Für die gemeinsame Mission. 

Die Mitarbeiter -

sein Orchester


Mit Empathie zur Sinfonie

Ein neuer Geist mit neuen Werten spielt heute die Musik. Das ist keineswegs ein Wunschkonzert, sondern angesichts der globalen und informellen Notwendigkeiten, der  Garant für nachhaltigen Erfolg. Das Bestreben harmonischer Resonanz zueinander, schafft Verbundenheit und öffnet Räume für kreatives Neue. Das hohe Maß an Engagement, Teamgeist, gutem Selbstmanagement und ausgezeichneten Fähigkeiten, machte die Führungskraft zeitweilig gar überflüssig. Doch nicht zuletzt erinnert deren starke emotionale Intelligenz den Mitarbeiter an die stete Wahrnehmung dieser Verantwortung. Das positive Gefühl von Zugehörigkeit verbindet. Man ist sich über die Mission und das Ziel im Klaren. Hoch motiviert, es gemeinsam zu erreichen.


Die sechs verschiedenen Führungsstile

Je nach dem, was die Situation gerade erfordert, entscheiden Sie als Chef, auf welche Weise Sie ihre Leitungsfunktion wahrnehmen. Intuitiv oder ganz bewusst wird zwischen einem oder mehreren Führungsstilen gewählt.

Vier davon sind der Herausbildung von Resonanz sehr förderlich und können wechselweise in Kombination zum Einsatz kommen. Zwei weitere Führungsstile, die leider noch immer weit verbreitet sind, oft sogar ausschließlich eingesetzt werden, zählen zur autoritären, dissonanten Art Führung.

Manchmal verlangt die Ausgangslage den fordernden oder befehlenden Führungsstil. Zum Beispiel in schweren Krisen, bei Katastrophen, beim Militär, oder ähnlichem. Aber wenn überhaupt - dann sollte der dissonante Führungsstil mit äußerster Vorsicht und sparsam dosiert Verwendung finden! Auf längere Sicht wirkt er sich verheerend destruktiv, ineffizient, demotivierend aus, was sich wiederum deutlich negativ auf das Betriebsklima und den Unternehmenserfolg auswirkt!

Gut reflektierte Führungskräfte prüfen von Zeit zu Zeit, in welchem Abstand sie sich zu einem der Führungsstile befinden, verändern bzw. kombinieren diesen gegebenenfalls. 

Wer Menschen führen will, muss hinter ihnen gehen.

  © Laotse, Chinesischer Philosoph